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Octopus Erweiterungskarte

Aus GNUBLIN


Schwierigkeitsgrad Voraussetzung Gnublin Familie
Gnublin logo advanced.png Lötequipment, Lötkenntnisse, USB, C-Bibliothek verwenden Alle


Inhaltsverzeichnis


Dieser Artikel beschreibt wie man das Octopus-Board am GNUBLIN verwendet.


Hutshiene.jpg


Octopus-Hutschiene mit Standard Rootfs

Beim Benutzen des Standard Rootfs ist die Verwendung der Octopus-Hutschiene bereits integriert. Man wechselt hier beispielsweise in das Verzeichniss "/home/root/octopus/led" und findet dort ein einfaches Bespiel zum Blinken einer LED auf dem Hutschienen-Board.


Octopus-Hutschiene mit Debian Rootfs

Verwendet man ein Debian-System muss man die Libary selbst wie folgt installieren:

Am besten man chrootet sich auf einem Linux-Rechner ins gnublin rootfs (siehe Artikel hier im wiki).

Danach wird das aktuelle Repository mit Hilfe von Subversion ausgecheckt, damit besitzt man immer die aktuelle Version. (Vorher sollte in das Verzeichniss root gewechselt werden.) Dafür wird folgender Befehl in das Terminal eingetippt:

svn checkout http://embeddedprojects.googlecode.com/svn/trunk/OPEN-SOURCE/octopus_at90

Dann werden noch diverse Programme, unter anderem Teile der GNU-Toolchain2, benötigt. Die können mit folgendem Befehl im Terminal nachinstalliert werden.

sudo apt-get install build-essential libtool automake libusb-dev

Das chroot mit der Eingabe von exit beenden und die gemounteten Verzeichnisse wieder unmounten mit dem Befehl umount.

Die Speicherkarte dann ins gnublin stecken und booten.

Jetzt sollte man etwas Zeit mitbringen (zumindest bei gnublin Boards mit wenig Speicher.)

In der gnublin Umgebung (Terminal) ins Verzeichniss /root/octopus_at90/liboctopus/ wechseln und folgende Befehle nacheinander ausführen:

libtoolize --force
automake --add-missing
./configure
make
sudo make install

Hinweis: Beim Paramarer force sind zuvor zwei Striche! Ebenfalls bei add-missing

Achtung: Es kann sein, dass es Abweichungen in der Version von automake geben kann. Das kann mit dem Befehl autoreconf behoben werden.

Das gnublin sollte jetzt neu gebootet werden. Danach kann mann mit folgenden Makefile z.B das Programm led übersetzen und mit ./led testen (natürlich erst wenn das octopus am gnublin angesteckt ist.

Im übergeorneten Verzeichniss (../) sollte das Verzeiniss libs erstellt werden. Danach folgende Dateien suchen und in dieses verzeichniss kopieren.

liboctopus.a
liboctopus.so.0.10.0
libusb-0.1.so.4
libusb.a

Es gibt dann z.B. folgende Verzeichnisse:

/root/examples/misc/octopus/led
       Dort befindet sich der Quelltext:
       led.c

und

/root/examples/misc/octopus/libs

hier sind die oben erwähnten Dateien drin.


Das Makefile könnte dann wie folgt aussehen:

CC =gcc

all:
	$(CC) -Wall -I.. -g -c led.c 
	$(CC) -Wall -g -o led led.o ../libs/libusb.a ../libs/liboctopus.a

clean:
	rm -f *.o led *~

viel Spaß